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Neue Medien - DVD

Raimund Gregorius (Jeremy Irons), von seinen Schülern liebevoll „Mundus“ genannt, Lateinlehrer und Altsprachengenie an einem Gymnasium, trifft auf der Kirchenfeldbrücke in Bern auf eine junge Portugiesin. Als diese sich in die kalten Fluten stürzen will, kann er sie gerade noch festhalten und retten. Doch kurz darauf verschwindet die Frau und zurück bleibt nur ihre Jacke mit einem Buch des portugiesischen Arztes Amadeu de Prado darin. In dem Buch entdeckt Raimund Gregorius durch Zufall ein Zugticket und entschließt sich spontan dazu das Ticket zu nutzen. Er macht sich auf, zu einer abenteuerlichen Reise nach Lissabon. Auf der Suche nach dem Autor vor Ort, stößt Gregorius auf Teile eines Puzzlespiels mit höchsten Einsätzen, voller politischer und emotionaler Intrigen. Seine Reise überwindet Zeit und Raum, berührt Fragen der Geschichte, der Philosophie, der Medizin, trifft auf die Liebe, und wird zur befreienden Suche nach dem wahren Sinn des Lebens.

Der Film erzählt die beeindruckende Lebensgeschichte von Saliya Kahawatte (gespielt von Kostja Ullmann), der als Jugendlicher sein Augenlicht verlor, aber sich seine Träume und den Blick für das Wesentliche bewahrt hat. Mit Hilfe seines besten Freundes (gespielt von Jacob Matschenz) überwindet er viele Hindernisse. Doch als er sich in Laura (gespielt von Anna Maria Mühe) verliebt, muss er sich der Wahrheit stellen.

Regie: Garth Davis 

Der fünfjährige Saroo schläft in einem Zug ein und wacht in Kalkutta auf, wo er nach einer Odyssee im Waisenhaus landet und schließlich von einem australischen Paar adoptiert wird. Jahre später lebt er glücklich mit seiner Freundin in Melbourne, doch die Frage nach seiner Herkunft lässt ihn nicht los. Und er versucht auf Google Earth seinen Heimatort zu finden.

Regie: Paul Verhoeven

Die geschiedene Michelle hat einen Sohn, dessen Freundin von einem anderen Mann schwanger ist. Sie selbst unterhält eine Affäre mit dem besten Freund ihres Ex-Gatten, ihre lebenslustige Mutter kann auf weit mehr als 30 Liebhaber zurückblicken. Sex, Seitensprünge und Schmerz, Lust, Leidenschaft und Liebe sind entsprechend zentral im Leben der Endfünfzigerin, die eines Tages in ihren eigenen vier Wänden von einem Unbekannten überfallen und vergewaltigt wird.

Regie: Emilio Martinez Lázaro

Nach dem Motto, was sich liebt das neckt sich, durchlaufen bei Emilio Martínez Lázaro die Love Birds das ganze Programm, vom ersten Angiften bis zum erwarteten Happy End. Verziert wird die emotionale Geisterfahrt mit fetten Klischees, haarsträubenden Situationen, urkomischen Überzeichnungen und sehr viel Herz. Manchmal hart an der Grenze zur Karikatur, aber nie darüber, toben die skurrilen Protagonisten in seltsamen logischen Volten durch die Handlung, deren dialektbedingter Sprachwitz allerdings in der Originalfassung (mit deutschen Untertiteln) liegt. Verständigung und Mentalität zwischen Andalusier und Baske ähneln ungefähr der zwischen einem feinen Hamburger und einem Urbayern. Beim leidenschaftlichen Pas de deux mit ausgeprägt spanischem Humor sind bis in die Nebenrollen alle voll bei der Sache, unschlagbar sind Clara Lago und Dani Rovira im Netz des romantischen Geschlechterkampfes.